Infos über die Region Hambühren/Oldau
Die zauberhafte Landschaft mit viel Wasser, Wald, Heide und Moor - das Seengebiet ist unter Naturschutz gestellt. Die umliegenden romantischen Bauerndörfer zeichnen die Gegend von Hambühren aus. Frische Luft und weite Natur sind ideale Voraussetzungen für den Erholungssuchenden.
Aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Oldau, Ovelgönne, Schönhop, die Güter Rixförde und Allerhop sowie Hambühren I und II ist im Jahre 1970 die Einheitsgemeinde Hambühren entstanden. Die heutigen Ortsteile sind in ihrer geschichtlichen Entwicklung sehr verschieden: Oldau und Hambühren sind viele Jahrhunderte alte Bauerndörfer, Ovelgönne ist aus einer früheren Bergarbeitersiedlung entstanden und Hambühren II erst nach dem 2. Weltkrieg aus den Gebäuden einer Munitionsanstalt hervorgegangen.
Ortsteil Oldau
Das alte Bauerndorf Oldau wurde 1378 erstmals urkundlich erwähnt - in einem Verzeichnis über Zinseinsnahmen der Celler Herzöge. Oldau liegt an der Aller und kann mit dem einzigen Wasserwerk Deutschlands aufwarten, das an der Niedersächsischen Mühlenstraße liegt. Um die Aller schiffbar zu machen, wurde von 1908 bis 1919 der Fluß zwischen Celle und Leinemündung umgebaut. An einer der vier Staustufen entstand 1915 eines von zwei Wasserkraftwerken.
Diese "Allerzentralen" waren die Kernzellen für die Elektrifizierung der Südheide. Nach Modernisierungsarbeiten 1982/83 ging das Werk Oldau wieder ans Netz. Zu den fest eingerichteten Veranstaltungen gehören das Angrillen im Mai, das Schleusenfest im Sommer sowie das Weinfest im September eines jeden Jahres.